Beauftragte für Nachhaltigkeit

Ich wurde vom Sendlinger Bezirksausschuss zur „Beauftragten für Nachhaltigkeit“ ernannt. Das ist ein Ehrenamt, das es so noch nicht gab – und ich freue mich sehr, dass ich nun Ansprechpartnerin für Initiativen im Viertel sein darf, die sich für ein nachhaltiges Leben in der Stadt stark machen.

(Das Foto ist von der Vereidigung der neuen BA-Mitglieder am 6.5.2020)

Erde ernten

Ich mache seit einem Jahr Kompost auf dem Balkon. Ein bisschen verrückt, aber es klappt gut, und ich konnte kürzlich wieder „Erde ernten“. In den selbst gebauten Komposteimer mit Luftlöchern kommt unser ganzer Bioabfall hinein – fertig. Vorteil: Ich muss keinen Biomüll mehr runtertragen und keine gekaufte Erde mehr rauf 🙂

Wahl in den Bezirksausschuss

Gestern sind die vollständigen Ergebnisse der Kommunalwahl veröffentlicht worden: 44,9% der Wähler und Wählerinnen haben in Sendling für die Grünen gestimmt, ein Zuwachs von 16%! Ich freue mich sehr, dass ich unter den gewählten Kandidat*innen bin und in den Sendlinger Bezirksausschuss komme – herzlichen Dank für das Vertrauen und die Unterstützung. Ab Mai gilt: wer ein Anliegen hat, das den Stadtteil betrifft, darf sich melden unter mail@christinahesse.de.

Regional und saisonal

Nicht einfach, in einem normalen Supermarkt saisonales Gemüse zu finden, das aus der Region kommt und auch noch bio sein soll. Bis man sich da mit Siegeln und Etiketten und Herkunftsorten auseinander gesetzt hat. Und dann ist es am Ende in Plastik eingepackt… Drum haben wir uns entschlossen, Teil vom Kartoffelkombinat zu werden. Das ist eine solidarische Landwirtschaft (die größte Deutschlands) hier in München. Auf eigenem Boden wird bio und zu fairen Bedingungen angebaut – man darf auch mithelfen, wenn man mag! Und die Ernte wird dann unter den 1.800 Familien geteilt.

Leben in der Stadt ohne Auto

Das Blumenfoto ganz oben ist vom Großen Ahornboden, meinem absoluten Lieblingsort im Herbst in den Bergen. Wir haben kein Auto (und wollen keins), drum geht es entspannt mit BOB und Bus dorthin. Auch in der Stadt fehlt es uns nicht – in Sendling sind die Wege kurz. Und wenn doch mal eins nötig ist, machen wir car-sharing.

BA-Kandidatur für die Sendlinger GRÜNEN

Am 15. März 2020 sind Kommunalwahlen. Ich habe mich entschieden, für den Bezirksausschuss Sendling zu kandidieren, auf Listenplatz 5. Ich möchte mich in Sendling für die Themen Nachhaltigkeit, Integration und Kultur für alle einsetzen. Der Bezirksausschuss ist eine Art ehrenamtlicher „Stadtviertel-Gemeinderat“, die Mitglieder werden gewählt. Das Gremium kann viele (kleine) Dinge vor Ort anstoßen und umsetzen und dient als Sprachrohr zwischen den Bewohnern und der Stadtverwaltung. Außerdem verfügt der BA über ein eigenes Budget.

Nachhaltigkeitsgruppe Sendling

Kennt ihr nebenan.de? Die online-Plattform für Nachbarn? Ich habe dort am 1. Januar 2020 eine Gruppe eröffnet unter dem Titel „Nachhaltigkeit in Sendling: selbst anpacken“. Mein Wunsch: dass sich die Sendlinger, die sich mit der Frage „wie kann ich meinen ökologischen Fußabdruck verringern“ beschäftigen, vernetzen. Nach nur 2 Wochen waren wir schon 100 Teilnehmer. Ein erstes Treffen in der „realen“ Welt ist für Ende Januar angesetzt – ich freue mich schon!

Plastik reduzieren

Man kann nicht immer auf „die anderen“ warten. Drum habe ich entschieden, selbst aktiv zu werden in puncto Nachhaltigkeit.

Erster Schritt – Lebensmittel selbst machen (und Plastik vermeiden): Frischkäse